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Geballte Power-Musik in der Dom-Kirche Aktionen - 23.07.2003
Die internationale Teenie-Gospelgruppe "The Young Continentals" bot dem Publikum Songs voller Stärke und absolut geballte Kraft auf der Bühne. Etwa 25 Jugendliche aus Holland, Norwegen, Schweiz und Deutschland im Alter zwischen 13 und 17 Jahren standen auf der Bühne, tanzten in einer ausgefeilten Choreographie und begeisterten mit ihren kraftvollen Stimmen die Zuhörer. Alle Teilnehmer, die sich durch ein spezielles Casting qualifiziert haben, arbeiten ehrenamtlich und kommen für einen Teil der Kosten selbst auf. Am Nachmittag waren sie aus Rotterdam, Holland, direkt nach Lampertheim angereist. Etwa 500 Besucher waren am Dienstag Abend in die Dom-Kirche gekommen, darunter viele junge Menschen und Familien mit Kindern, um Gospelgesang einmal anders zu erleben - erfrischend und modern mit viel Esprit. Mal mit einem leicht futuristischem Touch und dann mal wieder kindlich verträumt. In allen ihren Liedern kam die extreme Liebe, die von Jesus ausgeht, zum Ausdruck. Daher lautete das Thema des Konzert auch "Extreme Power 3". Es soll an die Kraft Gottes, Jesus seinen Sohn und den Heiligen Geist erinnern. Göttliche Kräfte, die auch heute noch Menschenleben verändern können und Herzen einen Sinn für das Leben geben. Die Lieder behandelten Themen wie: Hoffnungslosigkeit, Glaube, Liebe und große Dankbarkeit zu Gott und seinen irdischen Geschöpfen. Zwischen den Musikstücken berichteten einzelne Sängerinnen über ihre Beziehung zu Gott und welche Durststrecken sie mit ihm überstanden haben. Eine Sängerin berichtete von einem Autounfall, bei dem sie angefahren wurde. Sie spürte aber, dass Gott sie nicht allein gelassen hat. Alle Chormitglieder haben die Erfahrung gemacht, dass der Glaube und die angebotene Gnade die Lösung vieler Probleme sein kann. Atemberaubend das Tempo. Wer mit den "Young Continentals" auf der Bühne steht, braucht keinen Aerobic-Kurs. Kein Wunder, das sich bei dieser ansprechenden Mischung aus traditionellem Gesang und peppigen Einlagen viele Jugendliche angezogen fühlen. Das zeigte sich auch, als die Sänger und Sängerinnen viele Kinder aus dem Publikum auf die Bühne holten. Mit den Kindern übten sie eine kurze Choreographie ein und sangen gemeinsam "Witness", zu deutsch Zeuge. Ein weiteres Lied "Alive" handelt von der Dankbarkeit: "Jeder Tag ist ein neuer Tag, ich bin dankbar für jeden Atemzug, ich lerne von meinen Fehlern, es ist ausserhalb meiner Kontrolle. Manchmal ist es am besten loszulassen, was immer passiert, ich vertraue auf die Liebe, du hast mir inneren Frieden gegeben." In "All day" haben die Sänger zum Ausdruck gebracht, dass man sich nicht von Menschen beeindrucken lassen, sondern einzig und allein auf Jesus vertrauen soll: "Es ist mir egal, was sie über mich sagen oder denken, es ist in Ordnung, irgendwann werden sie es verstehen, ich liebe dich, ich folge dir du bist mein Leben, ich werde meine Bibel lesen und beten und dir jeden Tag folgen. Es ist mir egal, was es kostet,denn du hast mir alles gegeben...".Das Programm war voller Dynamik. Immer wieder sprang jemand hervor, um den Solopart zu übernehmen. Alle Stimmen waren überzeugend und kraftvoll. Ihr Musikstil reicht von Rock, Hip-Hop bis zu Rap und von Dance Music bis zu wunderschönen Balladen. Die Melodien gingen einfach ins Ohr. Zwischen den englischsprachigen Musikstücken gab es auch deutsche Texte zu hören, viele Lieder wurden über Leinwand in Deutschersprache frei übersetzt. Seit vielen Jahren sind die Young Continentals in Europa aktiv. Sie gehören zu den weltbekannten Continentals. Wegen ihres großen Einflusses in der Entwicklung der Gospel- und Jugendmusik sowie des Religiösen-Musicals ist ihnen der Grammy-Award verliehen worden. Die enthusiastischen Auftritte, der zeitgemäße Musikstil, die fetzige Choreographie und die Professionalität der Continentals und Young Continentals sind für Jugend- und Teeniechöre Quelle der Inspiration. Sie sehen es gerne, wenn ganze Familien, jung und alt das Konzert besuchen. Das Konzert endete nach gut eineinhalb Stunden mit einer Zugabe und viel Applaus. Mit ihren Auftritten in ganz Europa unterstützen die Continentals das internationale christliche Kinderhilfswerk "World Vision" und geben auch Konzerte in ärmeren südlichen und östlichen Ländern. Während des Konzert haben sie um Unterstützung für Kaliningrad gebeten, damit die Continentals dort ebenfalls Konzerte geben können. Die Region kann aus eigener Kraft kein Konzert durchführen. Die Young Continentals bedanken sich ganz herzlich bei allen Spendern. Veranstaltet wurde das Konzert von der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde (Baptisten) in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt und mit freundlicher Unterstützung der LAMPERTHEIMER ZEITUNG. André Krause, Pastor der Baptistengemeinde, bedankte sich vor Konzertbeginn bei allen Helfern und Mitarbeitern - insbesondere dem Team des Kulturamt um Rolf Hecher, ohne deren Mithilfe das Konzert nicht möglich gewesen wäre, sowie bei den vielen Gasteltern für ihre Gastfreundschaft. Die Jugendlichen übernachteten bei diesen in Lampertheim, bevor sie am Mittwoch-Morgen ihre Tournee in Richtung Schweiz fortsetzten. Insgesamt veranstaltten sie 20 Konzerte innerhalb von vier Wochen in ganz Europa. In Holland begannen die Continentals 1970 mit einem sehr erfolgreichen Konzert in Rotterdam. Die große Besucherresonanz war der Beginn einer neuen musikalischen Organisation in Holland, sie nannte sich "Continental Sound". Das Büro in Rotterdam koordiniert heute alle europäische Gruppen und Gruppen, die in Europa auftreten (sieben Gruppen). Der deutsche Zweig betreut die Konzerte mit verschiedenen Gruppen der Continentals. Seit ihrer Gründung 1967 haben mehr als 16.000 Jugendliche und Erwachsene einen bedeutenden Beitrag zu der Verbreitung der christlichen Botschaft und der Continentals geleistet. Bereits am Vormittag gab es vorbereitend auf das Konzert eine Aktion im Lampertheimer Freibad: Das Team vom Tee-Mobil von Jugend für Christus e.V. war den ganzen Tag über mit seinem Doppeldeckerbus präsent. Die jungen Menschen informierten die Besucher über das Konzert am Abend und führten Gespräche über den christlichen Glauben, boten Spiele und Abwechslung an. Die missionarische Tee-Mobil-Arbeit von Jugend für Christus Deutschland e. v. erreicht jährlich 25.000 Teenager und Jugendliche. Sie sind in Schulen und Fußgängerzonen, auf Volksfesten und nachts vor Diskotheken - eben überall da, wo junge Menschen zu finden sind. Im März waren sie bereits zur ProChrist-Woche in Lampertheim.
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