Episoden
Ein zerrissenes Herz!
Hast du schon einmal herzzerreißend geweint? Kinder können das. Sie halten ihre Emotionen und Enttäuschungen nicht zurück. Oft überfordert dies die Eltern. Diese wollen nicht als herzlos gelten, aber auch nicht zu schnell klein beigeben. Ein Dilemma, eine innere Zerrissenheit entsteht, wo sogar Gott wie ein Löwe brüllt!
Roter Faden: Es gibt kaum einen Propheten wie Hosea, der von der inneren Zerrissenheit von Gottes Herzen erzählt. Und nicht nur erzählt, sondern da komplett ganzheitlich mit hineingezogen wird. Ein Hin und Her von Hoffnung und Hilflosigkeit, Vertrauen und Verrat als auch von Verheißung und Verschwendung findet statt. Hosea Familie spiegelt Gottes zerrissenes Herz wieder, der aber dann doch anders entscheidet, als wir es als Menschen tun würden. ER erbarmt sich erneut über uns, weil er kein Mensch, sondern Gott ist.
Unerfüllte Träume
Jörg Lüling: Häufig trauen wir uns nicht mehr, etwas zu wünschen. Wir wurden einfach zu oft verletzt. Deshalb vergraben wir unsere Sehnsüchte, die hinter den Wünschen stehen. Dadurch nehmen wir uns aber gleichzeitig selber gefangen. Wir rauben uns den Schatz der Hoffnung, was uns durchaus krank machen kann. An dieser Stelle darf aber die Gemeinde zur Hoffnung der Welt, zur Hoffnung meiner Welt werden. Wir ermutigen einander, erinnern uns an Gottes Zusagen, stärken uns gegenseitig am inneren Menschen und helfen uns dabei, dass wir “sein werden wie Träumenden”! So wird die Gemeinde nicht zu einem System das krank, sondern heil macht.
Hoffnung in Krisenzeiten 2
Hoffnung ist eines der stärksten christlichen Worte die es gibt. Glauben können alle Menschen. Auch an fast alles. Es ist unglaublich. Lieben finden alle Menschen gut, vor allem wenn sie selber geliebt werden. Liebe erhält in unserer Zeit einen sehr egoistischen Tatsch. Aber Hoffnung benötigt etwas außerhalb von uns selbst. Es ist ein Blick auf die Zukunft. Und dieser muss größer sein als das, was wir man selber schaffen, erreichen oder kontrollieren kann. Deswegen heißt es ja auch: „Die Hoffnung stirbt zuletzt!“ Mehr dazu am Sonntag zum Thema: Hoffnung in Krisenzeiten!
Hoffnung in Krisenzeiten
Text: Römer 8, 18-25;
Die Ungerechtigkeiten schreien zum Himmel und die Chöre der Schöpfung seufzen mit. Umweltkatastrophen und Verschmutzungen, Mord und Totschlag, Krisen und Konflikte nehmen ständig zu. Die Qualität der Schöpfung im Gegenzug ständig ab. Jetzt geht es ihr nicht um Lösungen, sondern die Schöpfung wartet auf Erlösung. Darauf setzt sie ihre Hoffnung. Die Christen sind ihre Hoffnungsträger. Ihre Hoffnung in Krisenzeiten.
Grundgedanke: Hoffnung lässt Flügel wachsen und baut auf einem soliden Fundament. Sie verschafft eine ermutigende Perspektive für die Zukunft mitten in Zeiten, die alles andere als rosig sind.
Prediger: Jörg Lüling
Mutig leben: Eine Frau will mit dabei sein!
Flüchtlinge raus. Wir müssen Grenzen setzten. Für alle offen zu sein, überfordert uns.“ Das sind durchaus vertraute Parolen. Und dann die Überraschung. Jesus könnte man als Beispiel zitieren. Da ist eine Frau aus dem Ausland. Mit einer anderen Religion. Sie will was von Jesus. Doch dieser sagt: „Nein, danke“. Doch sie will dabei sein. Mit zu denen gehören, die gesegnet werden. Die ein „Nein“ oder „geh weg“ nicht akzeptieren. Das ist mutig. Mehr am Sonntag zu diesem Thema!
Sehnsucht nach dem Himmel
Der letzte Sonntag des Kirchenjahres, der Sonntag vor dem 1. Advent wird im Volksmund Totensonntag genannt. Christen bezeichnen ihn als Ewigkeitssonntag.
Gehörst du auch zu den Menschen, für die mit dem Tod nicht alles aus ist? Glaubst du an die Ewigkeit? Hast du Sehnsucht nach dem Himmel? Kannst dir aber nicht so richtig vorstellen, wo und wie der Himmel ist?