Episoden
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Ein Mann will glauben!

Text: Markus 9,14ff; Jahreslosung 2020 Ich glaube, hilf meinem Unglauben!
Ja, ich glaub an dich! Das traue ich dir zu. Das schaffst du. Solche Worte können sehr ermutigen. Sie machen mein Gegenüber stark. Und dann wächst das Selbstvertrauen. Ob das für Gott auch gilt? Braucht er meinen Zuspruch? Ist sein Handeln von meinem Vertrauen, meinem Glauben abhängig? Und was passiert, wenn ich nicht, vielleicht sogar nicht mehr glauben kann? Macht das Gott schwach? Handlungsunfähig? Fest steht: Ein Mann will es wissen! Er fasst sich ein Herz und spricht es mutig aus: Ich glaube, hilf meinem Unglauben!

Unglaube kann Gott ausbremsen, Glaube seine Kraft freisetzen. Deswegen brauchen wir den Mut, um an IHN und seinen Möglichkeiten fest zu glauben. Zu so einem Glauben inmitten unserem Unvermögen möchte ich ermutigen.

Eine Frau will Heilung

Wer die Wahl hat, hat die Qual. Du musst dich festlegen. Endlich entscheiden. Ein kleines Gefühl der Angst begleitet dich auf diesem Weg. Aber was ist, wenn du fast keine Wahl mehr hast? Wenn es für dich scheinbar keine Hoffnung mehr gibt? Alle eingeschlagenen Wege sich als Sackgasse erwiesen? Wenn du dich hilflos, allein gelassen und vom Leben gebeutelt bist? Woher nimmst du dann den Mut, etwas völlig Neues zu wagen? Dies ist eine Geschichte von einer verzweifelten Frau und einem bemerkenswertem Mann.

Mutig leben: Thomas will sehen!

Sie nehmen sich Zeit. Gehen auf die Straße. Die Welt muss sich ändern. Dafür engagieren sie sich mutig. Mit einem lautstarken Protest. Ja, sie wollen Taten sehen. Mit Phrasen oder überzeugten glaubensvollen Thesen lassen sie sich nicht abspeisen.

Das ist so ähnlich wie bei Thomas, einer der Apostel. Ein Eliteschüler von Jesus. „Wenn ich es nicht selber sehe, werde ich nicht mehr meine Karten auf diesen Jesus setzen!“, äußert er mutig. „Ich will, dass die Welt sich ändert, aber nicht mit Lügen! Ich fordere deswegen Sicherheiten.“ Das nenne ich mutig leben.

Bedingungslos, herausfordernd geliebt.

Ein komischer Titel. Klingt wie ein Widerspruch. Auf der einen Seite ein „Nichts“. Da bin ich etwas „los“geworden, befreit und akzeptiert. Einfach so, weil ich geliebt bin. Auf der anderen Seite eine Forderung. Da soll ich heraus, in die Puschen kommen. Aufstehen, um etwas zu tun oder zu sein. Einfach so aus Liebe. Dahinter steckt Jesus, der jedem von uns eine zweite Chance, einen Neuanfang anbietet. Einfach so, weil er uns liebt! Mehr dazu am Sonntag.

Wir schauen aber nicht so sehr auf Petrus, sondern auf Jesus, wie ER mit Petrus umgeht. Wie ER ihn liebt.

Prediger: Jörg Lüling

Heraus aus dem System

Du steckst fest. Eine falsche oder schlechte Entscheidung war die Ausgangslage. Dabei wusstest du es ganz genau: “Das ist wirklich nicht gut!” Aber du konntest es einfach nicht lassen. Deshalb klickst du wieder keine guten Seiten im Internet an, belügst einmal mehr dein Gegenüber oder gerätst ständig in ungute Beziehungen. Jetzt bist du in einem festen System gefangen.. Du schaffst es nicht allein herauszukommen. Nichts geht mehr. Oder doch?